Gassner & Zarecky BAUTEN UND PROJEKTE
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Haus Pfeiffer


Standort:Glonn
Fertigstellung:2000
Wohnfläche in m²:78
Nutzfläche in m²:45
Bruttorauminhalt in m³:860

[ Erdgeschoss ] [ Obergeschoss ] [ Lageplan ]
[ Querschnitt-1 ] [ Querschnitt-2 ] [ Längsschnitt ] [ Ansicht Nord-Ost ] [ Ansicht Nord-West ] [ Ansicht Süd-Ost ] [ Ansicht Süd-West ] [ Modellfoto ]

Projektbeschreibung:

Bauen für einen Musiker - Wohnen und Arbeit unter einem Dach.

Bauen in direkter Beziehung zum angrenzenden Wald.

Bauen in einer Reihung individueller Häuser am Ortsrand.

Bauen im Rahmen eines qualifizierten Bebauungsplanes.

Bauen nach den topografischen Vorgaben einer Hanglage.


Das Einfamilienhaus bildet in einer Reihung einzelner Häuser den neuerschlossenen nordöstlichen Ortsrand von Glonn.

In direkter Beziehung zum angrenzenden Wald wurde eine Holzständerbauweise gewählt.

Bündige Holzplatten und Fensterelemente bilden eine glatte Haut. Die Fassade differenziert sich durch Farbe und Detail in drei Bereiche:

Drei grau lasierte Fassadenseiten stehen im Kontext zur umgebenden Bebauung des Ortes.

Der naturbelassene Eingang springt zurück auf die Begrenzungslinie der nördlich anschließenden Garagen.

Die nach Süden gedrehte Fassadenseite sprengt die Symmetrie des Gebäudes und kennzeichnet Orientierung und Schwerpunkt.
Sie steht im Dialog mit der bewaldeten Landschaft. Eine sägerauhe Lamellenstruktur mit Baumkanten prägt das Erscheinungsbild. Die Lamellen übernehmen konstruktiven Holzschutz im Bereich des geringen Dachüberstandes. Gleichartige Lamellenroste sollen im Erdgeschoss als Sonnenschutz die Fassade in Gestalt und Funktion vervollständigen.

Von den sägerauhen Lamellen an der waldseitigen Außenwand, über die vollflächige Holzverkleidung der Aufenthaltsräume, zur gipskartonbeplankten Nebenraumzone mit Steinboden wird der Übergang von der Landschaft zum Ort materialhaft abstrahiert.

Die gebauten Stufen der bestehenden Hanglage entsprechen dieser Zonierung. Sie setzen sich im Außenbereich fort, leiten zum Eingang und gliedern den Garten.

Nebenräume bilden eine Pufferzone zur Straßenseite. Die Aufenthaltsräume orientieren sich zur unverbauten Südostseite.

Die querliegende Treppe grenzt im Erdgeschoß Küche und Essen vom Arbeitsbereich mit WC, Büro und großzügigem Musikzimmer ab. Der Raum öffnet sich im Mittelbereich zum Klangkörper. Im Obergeschoss vervollständigen Schlaf- und Gästezimmer mit dem Aufenthaltsbereich auf der Galerie das Raumprogramm.